Semester in Südafrika: Erfahrungen und Austausch mit südafrikanischen Studenten

Ein Auslandssemester oder Studium in Südafrika soll natürlich auch dazu beitragen Freundschaften mit den einheimischen Studierenden zu schließen und die südafrikanische Kultur besser kennen und schätzen zu lernen. Aber welche Möglichkeiten bieten sich während des Studiums an der Nelson Mandela Metropolitan University? Dr. Savo Heleta ist der zuständige Manager für den Bereich Internationalisation at Home and Research an der Nelson Mandela Metropolitan University und hat uns etwas über die Bemühungen der NMMU im Bereich Internationalisierung erzählt.

Dr. Savo Heleta

„Eines der wichtigsten Ziele des Office for International Education an der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) ist es, Kontakte und Freundschaften zwischen den südafrikanischen und den internationalen Studierenden, die ein Auslandssemester in Südafrika verbringen, zu knüpfen. Darüber hinaus sehen wir unsere Aufgabe auch darin, dass die internationalen Studierenden Einwohner Port Elizabeth persönlich kennenlernen, damit sie ihren Horizont erweitern und zugleich als „Botschafter“ ihres Landes zur kulturellen Diversität der Stadt und der Region beitragen.

Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel ist es dem Großteil der südafrikanischen Studierenden nicht möglich, im Rahmen eines Auslandssemesters internationale Erfahrung zu sammeln. Daher bemühen wir uns im Rahmen unseres Internationalization at Home Programms Möglichkeiten des kulturellen Austauschs am Campus zu bieten. Dazu gehören international ausgerichtete Lehrpläne, Programme und weitere Veranstaltungen, die nicht nur einen regionalen, sondern auch internationalen Fokus für alle an der NMMU eingeschriebenen Studenten bieten. Dabei steht insbesondere die Interaktion zwischen den südafrikanischen und den internationalen Studierenden im Mittelpunkt, der eine unserer wichtigsten Säulen des Internationalization at Home Programms ist.

Um diesen Austausch zu gewährleisten, bieten wir den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten. Vom ersten Tag der Orientierungswoche bis zum letzten Tag des Auslandssemesters organisieren wir hierfür zahlreiche Angebote:

 

Classroom Experience: In den Seminaren und Kursen können die Studierenden tagtäglich gemeinsam mit ihren Kommilitonen aus den unterschiedlichen Regionen und Ländern an Projekten und Aufgaben arbeiten.

 

Studentenvereinigungen: An der NMMU gibt es zahlreiche Studentenorganisationen, die für jeden etwas bieten: Vom Debattier-, Kunst- und Kulturclub bis zu Interessengruppen der einzelnen Fakultäten und Seminare.

 

Model United Nations: Studenten der NMMU können am regelmäßig stattfindenden Model United Nations teilnehmen und weltpolitische Diskussion führen, die sonst im Sicherheitsrat oder in der Generalversammlung der Vereinten Nationen stattfinden.

 

Feierlichkeiten rund um die Africa Week, die International Week und den Diversity Month: Jedes Jahr bieten diese Feste auf dem Campus der NMMU die Möglichkeit, südafrikanische Kunst, Musik, sowie landestypisches Essen kennenzulernen. Darüber hinaus bieten kulturelle Veranstaltungen ein ansprechendes Rahmenprogramm.

 

International Food Days: Das Rendezvous Café auf dem South Campus der Nelson Mandela Metropolitan University serviert das ganze Jahr über ausländische Gerichte. Vom Sushi Wednesday über deutsche, marokkanische, portugiesische und andere internationale Spezialitäten gibt es hier viel geschmackliche Abwechslung.

 

Sport Clubs: Studierende können sich Mannschaften ihrer Lieblingssportarten anschließen und in einer Universitätsliga gegeneinander antreten.

 

TEDx @ NMMU: Durch den Besuch von anregenden Diskussionsrunden mit wichtigem lokalen, regionalen und globalen Bezug erleben die Studierenden eine unvergleichliche Integration in das Leben der NMMU. TED – Ideas Worth Spreading!

 

Freiwilligenarbeit (Volunteering) und Sozialer Dienst: Die NMMU fördert Freiwilligenarbeit. So können sich alle Studenten zahlreichen Projekten rund um Port Elizabeth widmen, um etwas Gutes zu tun.“