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BERATUNG

Erfahrungsberichte

Fünf Jahre in Riga – Mein Weg durchs Zahnmedizinstudium an der Riga Stradins Universität

 

Als ich mich für ein Zahnmedizinstudium an der Riga Stradins Universität entschied, war das ein Schritt ins Ungewisse. Ich hatte keine Verbindung zu Lettland, kannte die Stadt Riga nicht – und ehrlich gesagt hätte ich das Land vermutlich nie bereist, wäre ich nicht für mein Studium nach Riga gezogen.

Gemeinsam mit meinen Eltern trat ich die Reise an, ohne zu wissen, wie prägend diese Entscheidung für meine persönliche und berufliche Entwicklung sein würde.

Meine ersten Eindrücke von Riga waren tief winterlich: Schnee, eisige Temperaturen und ein zugefrorenes Meer schufen eine Kulisse, die mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Nach den ersten Tagen, in denen meine Eltern mir beim Einleben halfen, wurde mir beim Abschied bewusst: Ich hatte nicht nur ein Studium begonnen, sondern auch ein neues Leben in einem anderen Land.

Schon vor dem offiziellen Studienstart hatte ich über eine Facebook-Gruppe erste Mitstudierende kennengelernt. Diese Kontakte erwiesen sich als große Hilfe – die ersten gemeinsamen Abende, Gespräche und gegenseitige Unterstützung machten den Start in der neuen Umgebung deutlich leichter.

Der Einstieg ins Studium war anspruchsvoll. Es galt, sich in einer fremden Stadt und einem neuen System zurechtzufinden, einen Lernrhythmus zu entwickeln – und sich auf das englischsprachige Studium einzustellen. Gerade vor naturwissenschaftlichen Fächern wie Physik und Chemie hatte ich Respekt, ebenso vor der sprachlichen Umstellung.

Doch mit Disziplin, Offenheit für neue Lernmethoden und dem Rückhalt meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen gelang es mir, mich schnell einzufinden.

Ein entscheidender Pluspunkt an der Riga Stradins Universität war die Struktur des Studiengangs: Kleine Gruppen, meist mit acht Personen, ermöglichten eine intensive Betreuung und direkten Kontakt zu den Dozierenden. Diese persönliche Atmosphäre setzte sich insbesondere in den klinischen Semestern fort.

Ab dem vierten Semester begannen wir mit der praktischen Arbeit in der universitätseigenen Zahnklinik – einer hochmodernen Einrichtung mit vier Behandlungsetagen. Dort sammelten wir kontinuierlich klinische Erfahrung: von der Patientenaufnahme über Diagnostik bis zur eigenständigen Behandlung.

Die Organisation war eNizient und gut strukturiert, sodass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren konnten – das Lernen und Anwenden zahnmedizinischer Fertigkeiten. Auch das Leben außerhalb des Hörsaals hatte viel zu bieten. Besonders in den Sommermonaten zeigte sich Riga von seiner lebendigen, offenen Seite.

Die charmante Altstadt, die Nähe zur Ostsee, zahlreiche Cafés und kulturelle Veranstaltungen machten die lettische Hauptstadt zu einem Ort, an dem man sich schnell zuhause fühlen konnte. Studierendeninitiativen trugen zusätzlich zu einem starken Gemeinschaftsgefühl bei. Die Universität selbst war auch organisatorisch überzeugend. Selbst während der Pandemie verlief der Wechsel zum Online-Unterricht reibungslos. Lehrveranstaltungen blieben hochwertig, Prüfungen waren frühzeitig planbar und die Kommunikation mit den Lehrenden funktionierte unkompliziert.

Der Studienabschluss wurde im Rahmen einer festlichen Graduation Ceremony gefeiert – ein feierlicher Moment, der den Wert dieser fünf Jahre würdig unterstrich. Die anschließende Anerkennung des Abschlusses in Deutschland war zwar mit administrativem Aufwand verbunden, verlief aber problemlos.

Besonders hilfreich war dabei die Möglichkeit, die Assistenzzeit in Deutschland durch die Eintragung ins lettische Ärzteregister anrechnen zu lassen. Heute blicke ich mit großer Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Das Studium an der Riga Stradins Universität hat mir nicht nur eine fundierte zahnmedizinische Ausbildung ermöglicht, sondern mich auch persönlich wachsen lassen. Ich habe gelernt, mich in einem internationalen Umfeld zurechtzufinden, Herausforderungen flexibel zu begegnen und mit Offenheit neue Perspektiven einzunehmen. Diese Erfahrung hat mich geprägt – und ich würde sie jederzeit wieder machen.

Warum sich ein Besuch beim Riga Stradins University (RSU) Open Day lohnt – immer wieder ein Erlebnis!

Es ist beinahe eine Woche her, dass ich am  Riga Stradins Universität (RSU) Open Day teilgenommen habe. Nachdem sich die Eindrücke etwas gesetzt haben, möchte ich voller Freude meine Erlebnisse vom RSU Open Day am 21. März mit euch teilen.

Mit etwas schweren Beinen, aber einem breiten Grinsen im Gesicht und ganz viel Wärme im Herzen verließ ich damals Riga und die Riga Stradins Universität. Ich war dankbar, ein wenig müde – und gleichzeitig völlig aufgeladen mit positiven Emotionen.

Wie sagt man so schön? Besser einmal sehen, als tausendmal davon hören.
Schaut euch die Bilder an!

Die RSU organisiert jedes Jahr mehrere Open Days – sowohl vor Ort als auch online. Viele Abiturienten fragen sich: Lohnt es sich, hinzugehen? Natürlich hängt die Antwort von den individuellen Bedürfnissen ab. Doch wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt, dann sage ich zu 100 %: JA!

Eine Erfahrung, die inspiriert

Es war ein tolles Erlebnis, wieder einmal perfekt organisiert und wunderschön, alles aus der Perspektive eines neugierigen zukünftigen Studenten oder eines besorgten Elternteils zu erleben. Ich lief mit Besuchergruppe mit, meiner kleinen “RSU Tasche” und hätte ich nicht bereits mehrere Abschlüsse und ein paar Jahre mehr auf dem Buckel – ich wäre fast selbst in Versuchung gekommen, mich zu bewerben! 

Wenn wir an eine Universität denken, haben wir oft dieses Bild im Kopf: Studenten in der Bibliothek, umgeben von tausenden Büchern, die bis spät in die Nacht für Prüfungen pauken. Ja, dieses Bild gehört dazu. Doch was ich and der RSU erlebte, hat meine Vorstellung erweitert…

 

Lernen in einer anderen Dimension

An der RSU gibt es ein METC ( Medical Education Technology Center), das Medizinstudenten unglaubliche Möglichkeiten bietet. Dort können sie an modernen Simulationspuppen üben – Puppen, die atmen, bei denen man Blut abnehmen kann, die sogar auf Behandlungen reagieren, und ja, mal auch “ sterben” können.. Man kann dort Geburten simulieren, kritische Notfälle trainieren und sich so bestens auf den klinischen Alltag vorbereiten.

Ein Student sagte mir: „Hier bekommt man früh praktische Erfahrung – nicht erst nach Jahren des Studiums.“

Ein anderer meinte: „Die Professoren unterstützen uns wirklich individuell. Man wird hier nicht einfach in der Masse vergessen.“

Sehr  spannend war es auch, die Zahnmedizin-Studenten während einer Unterrichtsstunde zu sehen. Sie arbeiteten an “echten Zähnen”, mit moderner 3D-Simulationstechnik. Theorie und Praxis gehen hier wirklich Hand in Hand.

 

 

Internationale Community – wie eine zweite Familie

Die RSU zieht Studenten aus der ganzen Welt an, und das spürt man sofort. Die internationale Community dort fühlt sich wie eine große Familie an.

Ein Student sagte: „Wir reisen nicht jedes zweite Wochenende nach Hause – wir verbringen viel Zeit miteinander. Das lässt uns enger zusammenwachsen.“

Eine andere Studentin erzählte mir: „Es gibt so viele internationale Clubs – ob für akademische Interessen oder für Sport. Man findet hier schnell Anschluss.“

Und tatsächlich: Die Atmosphäre war unglaublich offen, freundlich und unterstützend.

 

Ein Ort zum Wohlfühlen

Und dann gab es noch diese kleinen Dinge, den Unterschied machten:
Die Studenten liegen mal auf bequemen Sofas und lernen oder sitzen mal in einem Schulraum, der eher wie ein Café aussieht, und lernen. Der Geruch von hausgemachtem Essen beim Vorbeigehen an der Mensa – ob es wirklich hausgemacht war? Keine Ahnung. Aber es roch verdammt gut! 😄

 

Willkommenskultur

Was ich jetzt, eine Woche später, immer noch spüre? 
Freude. Dankbarkeit. Begeisterung.

Das ganze Admission-Team hatte sich unglaublich viel Mühe gegeben, und das konnte man in jedem Moment spüren. Wie RSU es selbst sagt: Wir suchen nicht nur nach guten Noten, sondern nach Persönlichkeiten, nach Menschen, nach Authentizität. Und das wird auch deutlich, wenn man sieht, wie mit den bereits Studierenden umgegangen wird – hier wird nicht nur der zukünftige Arzt in jedem gesehen, sondern jeder einzelne wird auf seinem persönlichen Weg bestmöglich unterstützt.

 

Zu guter Letzt

Jeder nimmt von einem solchen Tag sein eigenes Stückchen „Kuchen“ mit – denn am Ende liegt doch alles im Auge des Betrachters, oder?

Ich hoffe, ihr konntet den Tag ein wenig durch meine Augen erleben… Ich liebe es, mit den Universitäten zusammenzuarbeiten, die mir so am Herzen liegen, und noch mehr liebe ich es, „meine Studenten“ auf ihrem Weg zu ihrem Traum zu begleiten. Diese Aufgabe erfüllt mich mit unglaublich viel Freude. Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag ein Stückchen weiterhelfen und euch die Frage nehmen kann: Soll ich den Schritt wagen und im Ausland studieren, weit weg von zu Hause? Ja, tut es! Traut euch!

Und falls ihr die Gelegenheit habt, kann ich euch nur wärmstens empfehlen, einen der kommenden RSU Open Days zu besuchen – es lohnt sich, all das selbst zu erleben! 😊 Die Eindrücke von der wunderschönen Stadt Riga behalte ich erstmal für mich, denn sonst wird der Text viel zu lang – kommt selbst und überzeugt euch!

Bei Fragen zu den Open Days oder Interesse an einer Teilnahme, kann man uns gerne über unser Formular zur Riga Stradins University kontaktieren.
Wir freuen uns!